| Gewinn des Claus-Köpcke-Preises 2003 |
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![]() Artikel im Gemeindeblatt Vor der offiziellen Auszeichnung wurden in der Eröffnungsrede und im Festvortrag die besonderen Leistungen von Claus Köpcke für die wirtschaftliche Entwicklung der Industrie und des ländlichen Raumes hervorgehoben. Claus Köpcke wurde 1869 in Dresden als Professor berufen, und mit dem Beginn seines Dienstes ab 1872 in der Abteilung Eisenbahnbau im Ministerium verbindet sich mit seinem Namen der Auf- und Ausbau eines ca. 500 km langen Schmalspurbahnnetzes. Sachsen besaß somit zu Beginn des 20. Jahrhunderts das dichteste Schmalspurbahnnetz in Europa. Die Schmalspurbahn wurde seinerzeit als kostengünstigere Alternative zur Regelspurbahn und als Möglichkeit der Erschließung in landschaftlich ungünstigen Landstrichen angesehen. Insbesondere für die Entwicklung der weiten, ländlich geprägten Räume bot sie sich an. Auch die Konstruktion des "Blauen Wunders" in Dresden ist mit dem Namen Claus Köpcke verbunden, was die Vielseitigkeit bei der Verkehrs- und Wegeplanung unterstreicht. Mehrere hochrangige Sponsoren (z.B. Wagonhersteller Bombardier Görlitz) hatten es dem "Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V." möglich gemacht, an die Preisvergabe auch finanzielle Mittel und Sachleistungen zu binden. Vorrangig sollen Einzelpersonen und Vereine ausgezeichnet werden, die sich für die Erhaltung noch rollenden Materials und für die Sicherung bestehender Streckenabschnitte einsetzen. Umso überraschender war der vom Kuratorium vorgesehene 3. Preis für unseren Verein für die bisher geleistete Arbeit bei der Umgestaltung des Bahnhofsgeländes Löthain zu einem Museum in der Zeitepoche der Deutschen Reichsbahn. Der Preis wäre nicht möglich gewesen ohne den persönlichen und finanziellen Einsatz unserer Mitglieder, von denen stellvertretend die Frauen Büttner und Hake, sowie die Herren Frank, Hoffmann und die Familien Bahr, Hoppe und Jankowski genannt werden sollen. Mit der Auszeichnung erscheint es uns neben der Schaffung einer touristischen Attraktion in der Gemeinde auch möglich, den Namen unserer Gemeinde in ganz Sachsen und Deutschland bekannt zu machen. Dies umso mehr, da anwesende Redakteure republikweit verbreiteter Zeitungen (z.B. Eisenbahnkurier) einen Bericht über unser Vorhaben in Kürze vorgesehen haben. Dies alles ist und wird uns ein weiterer Anspron bei der Vollkommnung und Komplettierung des Gesamtkomplexes sein. Noch bis zum diesjährigen Tage des offenen Denkmals ist die farbliche Rekonstruktion der Außenteile vorgesehen. Hierzu hat unser Bürgermeister Uwe Klingor bereits die volle Unterstützung zugesichert. Heimatverein Käbschütztal Torsten Peters Quelle: Käbschützer Gemeindeblatt vom 16.02.2004 |



